Einen Moment bitte . . .  
Ratgeber

Krankheiten - Impfungen

Viren und Bakterien verursachen zum Teil tödlich endende Erkrankungen. Speichel, Nasensekret, Tröpfchen, Blut und Kot übertragen diese Krankheitserreger.

Seit langem werden seuchenhaft auftretende und gefährliche Erkrankungen bei Mensch und Tier am erfolgreichsten mit Impfungen bekämpft. Nur so gelang es, die Pockenerkrankung beim Mensch auszurotten. Auch Kinderlähmung und Tuberkulose haben in Mitteleuropa dank der Impfung ihren Schrecken verloren.

Beim Hund kennen wir zum Teil sehr schwere Erkrankungen wie Staupe, Hepatitis, Leptospirose, Parvovirose oder Tollwut, die in Gegenden, in denen nicht geimpft wird, noch heute jährlich Tausenden von Hunden das Leben kosten.

Weil wir unseren Hunden dieses Schicksal ersparen wollen, beginnen wir mit der sogenannten Grundimmunisierung ca. in der neunten Lebenswoche. Bis dahin ist der Welpe durch mütterliche Antikörper, die er mit der ersten Milch nach der Geburt aufnimmt, geschützt (vorausgesetzt, dass das Muttertier geimpft worden ist oder die Krankheit durchgemacht hat). Da diese Abwehrkörper die Impfung beeinträchtigen, wird der Welpe erst geimpft, wenn die Abwehrkörper aus dem Blut sind. Diese Impfung wird drei bis vier Wochen später wiederholt. Gewisse Virologen empfehlen noch eine dritte Impfung wiederum drei Wochen später. Dann ist der Welpe grundimmunisiert. Das Immunsystem wird je nach Impfung ca. im Jahresrhythmus daran erinnert, neue Antikörper zu bilden. Dies geschieht mit der jährlichen Wiederholungsimpfung. Neueste Untersuchungen haben ergeben, dass je nach Krankheit, auch etwas längere Impfintervalle ausreichend sind. Es sind bereits Tollwutimpfstoffe im Handel, die während drei Jahren einen Impfschutz gewährleisten.

In der angehängten PDF-Datei finden Sie ein Impfschema.


Download

Dateityp 101 KB