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Ratgeber

Krankheiten - Phobien und Ängstlichkeit

Immer wieder gibt es Hunde, die als Welpen nicht unter den besten Bedingungen aufwachsen. Bei anderen erfüllen die Elterntiere nicht die optimalen genetischen Voraussetzungen, so dass Wesensmängel vererbt werden können. Dies kann dazu führen, dass Hunde nicht optimal auf ihr späteres Leben und dessen Anforderungen vorbereitet sind und ihnen z.B. laute Geräusche oder fremde Menschen Angst machen.

Wenn ein Hund auf ungefährliche Situationen völlig unangemessen und/oder mit Panik reagiert, fremde Menschen als bedrohlich empfindet und diese anbellt oder anknurrt, leidet er an einer so genannten Verhaltensstörung.

Phobien oder Ängstlichkeit verschwinden selten von alleine, sondern verschlimmern sich in der Regel. Vor allem Hunde, die mangels Sozialisation Angst vor fremden oder bestimmten Menschen (z.B. Männer) haben, können lernen, dass aggressives Verhalten diese Menschen auf Distanz hält. Durch den Erfolg wird der Hund positiv bestärkt und die Aggression nimmt zu.

Da solche Hunde nicht nur eine Belastung für den Halter sind, sondern auch in ihrer eigenen Lebensqualität stark eingeschränkt werden, sollte frühzeitig eine verhaltensmedizinische Abklärung und Behandlung erfolgen - bevor sich der Hund nicht mehr nach draussen getraut oder den ersten fremden Menschen gebissen hat!

Der Hunderatgeber.ch dankt Frau Marianne Furler für die Zusammenarbeit und das zur Verfügung gestellte Material.


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