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Ratgeber

Erziehung - gefährliche Quitschspielsachen

Welpen und Junghunde brauchen Spielsachen um sich zu beschäftigen und um den Zahnwechsel zu erleichtern.
Riskant sind Spielsachen die Quietschgeräusche machen. Welpen und Junghunde befinden sich in der Sozialisierungsphase, Rangordnungsphase, in der Rudelordnungsphase und in der Pupertätsphase. Während dieser Zeit wird ihr späteres Verhalten geschult und geprägt. Sie lernen, ihre Sprache gegenüber uns Menschen und ihren Artgenossen einzusetzen.

Wenn Welpen und Junghunde miteinander spielen, verständigen sie sich mit der Körpersprache, mit Mimik und Gestik, sie knurren, fiepsen oder quietschen, wenden sich ab oder erstarren. Dies alles gehört zu ihrer Sprache. Wenn einer der Hunde quietscht, ist das sein natürliches Notsignal, dass es ihm zu weit geht. Automatisch und sofort hört der andere auf. Das Spiel wird nun vorsichtiger oder ist beendet.

Genau so deutlich sollten wir uns unserem Welpen gegenüber auch zeigen und ihm so zu verstehen geben, wenn er zu grob mit uns umgeht.
Wenn nun das Spielzeug ständig quietscht, wird der Hund sich daran gewöhnen und das Signal ignorieren. Je mehr er auf das Quietschspielzeug beisst, umso lauter und intensiver wird der Ton. Dies kann im Umgang mit anderen Hunden oder mit Kindern zum Problem werden. Der Hund wird auch bei ihnen künftig dieses „Notsignal“ ignorieren.

Diese Spielzeuge verleiten den Hund dazu, seine eigene Sprache zu ignorieren. Dies ist weder artgerecht noch erleichtert es dem Hund den Umgang mit anderen Hunden. Sein Sozialverhalten kann dadurch gestört werden.