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Ratgeber

Haltung - Angst vor Hunden

Was ist Angst, wie wird sie definiert, wie äussert sie sich und wie kann ich lernen, damit umzugehen? Auch wenn es kein Patentrezept gibt, so ist der gegenseitige Respekt zwischen Hundehaltern und Betroffenen wohl der wichtigste Aspekt.

Der Begriff Angst stammt aus dem Lateinischen (angustia) und bedeutet Enge. Angst bezeichnet eine Veränderung der Empfindung und des Verhaltens aus einer Ungewissheit. Diese körperliche Anspannung und Furcht wird ausgelöst durch eingetretenen oder erwarteten Schmerz, Verlust oder Strafe. Angst wird meist durch ein bestimmtes negativ erlebtes Ereignis oder viele gleichartige negative Erfahrungen ausgelöst.

Es ist das Gefühl, durch etwas nicht konkret Identifizierbares bedroht zu sein, sich ausgeliefert Fühlen ohne zu wissen, was dagegen getan werden kann. Der Körper reagiert individuell verschieden, jedoch charakteristisch immer gleich.

Die Symptome sind beispielsweise eine Beschleunigung der Atmung und/oder des Pulsschlages, steigender Blutdruck, Schwitzen, Pupillenerweiterung, Trockenheit im Mund, erhöhte Muskelspannung, Magen-Darm-Reaktionen, etc. Subjektiv wird Angst auch als Einengung, Anspannung, Unruhe, Erstarrung, Unsicherheit und Sorge empfunden.

Wo entsteht die Angst? Meist wurzelt sie in einem negativ empfundenen Erlebnis. Sie kann jedoch auch gelernt sein.....

Leider wird diese Angst von vielen Hundehaltern nicht genügend respektiert und mit den Worten – „er macht nichts“ oder „er will nur spielen“ - abgetan!

Dem Betroffenen ist so nicht geholfen! Im Gegenteil!

Bei der Begegnung mit einer Person, welche den Anschein von Angst macht oder diese gar kommuniziert, sollte der Hundehalter seinen Hund unverzüglich zu sich rufen und anleinen. Nur so kann ein Miteinander zwischen Hundehaltern und Menschen, die Angst vor Hunden haben, reibungslos funktionieren.

Lesen Sie mehr zum Thema Angst vor Hunden, sowie Verhaltensvorschläge in der angehängten PDF-Datei.


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