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Ratgeber

Verhalten - Konstitution / Wesensgrundgefüge

Die rassen- und individualtypische Konstitution jedes einzelnen Hundes ergibt sich aus dem Bau, der Leistungsfähigkeit und Reaktionsbereitschaft des Bewegungsapparates, der inneren Organe, der Sinnesorgane und vor allem des Nervensystems. Letztlich beruht es auf der Beschaffenheit des Gesamtorganismus.

Die Konstitution bildet unter anderem die Grundlage des sogenannten Wesensgrundgefüges.

Das Wesensgrundgefüge setzt sich zusammen aus dem Temperament, der Härte oder Weichheit und der Ausdauer.

Temperament

Das Temperament äussert sich in der körperlichen Beweglichkeit und Reaktionsintensität auf verschiedene Umweltreize. Rassenspezifisch sind diese enorm unterschiedlich. Je lebhafter und reaktionsintensiver sich ein Hund verhält, umso temperamentvoller ist er. Je träger und interesseloser der Hund gegenüber solchen Einflüssen ist, desto temperamentärmer ist sein Wesen.

Härte / Weichheit

Unter Härte versteht man die Fähigkeit, unangenehme Empfindungen und Erlebnisse wie beispielsweise Schmerz, Strafe oder Niederlage hinzunehmen, ohne sich nachhaltig und auf die Dauer wesentlich beeindrucken zu lassen.

Unter Weichheit versteht man genau das Gegenteil. Die starke und nachhaltige Beeindruckung von unangenehmen Empfindungen und Erlebnissen. Keinesfalls darf die Weichheit jedoch mit Wehleidigkeit verwechselt werden!

Ausdauer

Ausdauer bedeutet die Fähigkeit, Triebhandlungen wie beispielsweise Sucharbeiten (Nasenarbeit) ohne Ablenkung und ohne rasche Ermüdung, zu Ende zu führen.