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Ratgeber

Krankheiten - Leptospirose

Leptospirose ist eine äusserst gefährliche Infektionskrankheit, welche durch die so genannten Leptospiren (Bakterien) verbreitet wird. Meist befallen sie die Leber und Nieren. Die Krankheit, welche durch Urin und Speichel übertragen wird, führt zu Nierenversagen oder Gelbsucht. Die Gefahr einer Ansteckung erhöht sich vorwiegend bei nass-kaltem Wetter, da sich die Leptospiren vorwiegend in Gewässer vermehren.

Zur Vorbeugung dient die regelmässige Impfung, meist Kombiimpfung, welche den Schutz vor Hepatitis, Parvovirose, Staupe, sowie Leptospirose bietet. Gefahren für die Ansteckung von Leptospiren sind Seen und Pfützen in denen Hunde baden und oft auch daraus trinken. Besonders nach üppigen Regenfällen mit grossen Ansammlungen von Wasser, erhöht sich die Gefahr einer Ansteckung dieser Krankheit.

Auch der Mensch kann sich mit Leptospirose anstecken. Leute, die in direkten Kontakt mit verseuchtem Wasser kommen oder in engem Kontakt mit infizierten Tieren stehen, sind einer Ansteckung besonders ausgesetzt.

Die Symptome einer Ansteckung sind Erbrechen, Schwäche und die Verweigerung von Futter. Eine SOFORTIGE Konsultation des Tierarztes ist unumgänglich. Nur durch frühzeitige Erkennung ist eine Rettung des Tieres möglich; wenn die Nieren versagen, kann der Hund an einer inneren Vergiftung sterben.